Die Situation der Vereine war Mittelpunkt des Gespräches in Kirrweiler. „Corona hat uns da ein großes Loch in unsere Vereinskasse gerissen“, so Meike Anton, die Vorsitzende des über eintausend Mitglieder zählenden TV Kirrweiler.

Auch die anderen Vereinsvertreter, wie Heiko Herdel, Abteilungsleiter Skaterhockey, konnten von ähnlichen Situationen berichten. Durch das Wegfallen von Einnahmequellen wegen mangelnder Durchführung von Festen und Veranstaltungen bei gleichzeitigem Weiterlaufen der Kosten entstanden hier Finanzierungslücken.

Baldauf verwies darauf, dass seine Fraktion bereits zu Corona-Beginn beantragt habe, (wie in Baden-Württemberg), jedem Verein für solche Notsituationen, 15 Euro pro Vereinsmitglied als Soforthilfe zu gewähren. Leider sei dies von den Regierungsfraktionen abgelehnt worden. Er, sowie der anwesende Landrat Dietmar Seefeldt und Verbands-Bürgermeisterin Gabi Flach versprachen zu prüfen, wie eine Hilfe aussehen könnte.