Seit Ende Mai durften Schwimmbäder wieder öffnen, die Saison für Freibäder neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Trotz der heißen Temperaturen in diesem Sommer verbuchen die Betreiber der Schwimmbäder ein Minus. Dies liegt zum einen an den zusätzlichen Kosten für Hygienemaßnahmen, wie mehrfacher Reinigung am Tag und kürzeren Öffnungszeiten, zum anderen an limitierten Besucherzahlen. Auch Turnhallen und andere kommunale Sportstätten bekommen die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Durch die zusätzlichen Auflagen entstehen hohe Kosten für die Betreiber, die sie nicht gedeckt bekommen.

Weil uns die Freizeiteinrichtungen vor Ort am Herzen liegen und wir diese erhalten und fördern möchten, fordern wir als CDU-Landtagsfraktion einen Ausgleich der Einnahmeausfälle und coronabedingten Investitionskosten für Schwimmbäder, Turnhallen und weitere kommunalen Einrichtungen in Höhe von 30 Millionen Euro. Wir setzen uns dafür ein, dass vor Ort nicht die Lichter ausgehen.