Aktuelle Anmerkungen

Wir leben aktuell in turbulenten Zeiten und stehen vor großen Herausforderungen. In dieser Phase erleben wir erstmals in unserer Republik, dass ein/e amtierende/r Bundeskanzler/in nicht mehr antritt. Umso wichtiger ist es, dass CDU/CSU den Wählern einen überzeugenden Kanzlerkandidaten präsentieren.
Aktuell stehen mit Armin Laschet und Markus Söder, zwei erfolgreiche Ministerpräsidenten, zur Disposition. Beide wären zweifellos geeignet. Bei der Auswahl sind sicherlich viele Aspekte zu berücksichtigen. Ich stehe zwar aus verschiedenen Gründen reserviert der Urwahl gegenüber. Das bedeutet aber nicht, dass Stimmungslagen und Meinungsbilder in der Bevölkerung, bei den Parteimitgliedern und bei den Mandatsträgern ohne Bedeutung sein können.
Aus vielen Gesprächen und Chats habe ich in den letzten Tagen in meinem Wahlkreis eine ganz klare Tendenz für Söder wahrgenommen. Solche breiten und schon länger vorhandenen Stimmungsbilder – nicht nur in der Südpfalz – können/müssen in den Spitzengremien Berücksichtigung finden. Dann spricht einiges für Markus Söder als nächster Kanzlerkandidat von CDU/CSU.

Bleiben Sie gesund.

Herzliche Grüße,

Ihr

Peter Lerch MdL

Sichere Zukunft für alte Burg

Wer kennt sie nicht, die Burg Neuscharfeneck über Ramberg. Im 13. Jahrhundert erbaut, im 16 Jahrhundert vom „Nußdorfer Bauernhaufen“ niedergebrannt und im 17. Jahrhundert von Gustav-Adolfs Truppen „mit Pulver in die Luft geschickt“. Aber es sind noch erstaunlich viele Reste der Burganlage erhalten geblieben, an denen nun jedoch „der Zahn der Zeit“ unerbittlich nagt.
Aus Sicherheitsgründen musste gar der Zutritt zur Burg gesperrt werden.
Für eine dauerhafte Bestandserhaltung bedarf es deshalb einer grundsätzlichen Sanierung. Kostenpunkt: bis zu fünf Millionen Euro! Doch weder der Eigentümer (Ortsgemeinde Flemlingen) noch der Kümmerer (Scharfeneck-Verein) sind hierzu in der Lage. Auch die Nußdorfer, deren „Bauernhaufen“ die Burg niedergebrannt hat (s.o.), sind hierzu nicht bereit 😉.
Grund genug, eine überregionale gesellschaftliche, politische Lösung mit Land und Bund anzustreben. Grund genug, der Einladung von Volker Lahr, dem Vorsitzenden des Vereins, zu folgen. Zusammen mit unserem Bundestagsabgeordneten Dr. Thomas Gebhart, Landrat Dietmar Seefeldt sowie Verbandsgemeinde-Beigeordnetem Eberhard Frankmann konnte ich mir vor Ort selbst ein Bild machen. Ergebnis: viele Informationen gesammelt – Eindrücke gewonnen – Unterstützung versprochen.



Ortstermin auf Burg Neuscharfeneck
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Forschungsgelder für Landwirtschaft und Weinbau
Auch wenn Corona vieles dominiert, das Leben geht weiter, muss weiter gehen. So auch die Entwicklung zukunftsgerichteter Innovationen.
Bundesministerin Julia Klöckner ließ es sich deshalb auch nicht nehmen, sechs Förderbescheide für diese Bereiche virtuell vorzustellen und zu übergeben. Dabei aus unserer Region:

– das Julius Kühn-Institut in Siebeldingen, bei uns besser bekannt als „Geilweiler Hof“, für ein Projekt zur Diagnose und Eindämmung von Schadorganismen im Obst- und Weinbau.

– das RLP AgroScience in Neustadt/W. für die Entwicklung von Monitoringverfahren zur Identifizierung von Phytoplasmosen in Weinbauflächen.

Auch oder gerade in Landwirtschaft und Weinbau bedarf es innovativer Lösungsansätze, um eine funktionierende Balance zwischen Ertragsreichtum und schonendem Anbau zu erreichen.


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      Zitat der Woche:

„Nur wenn ich mit Klimaschutz das Versprechen von Prosperität verbinde, werden andere Regionen folgen.“

Winfried Kretschmann grüner Ministerpräsident von BW am 6.3.21