Aktuelle Anmerkungen „Kontroverse um Corona“ könnte man die letzte Plenarsitzung des rheinland-pfälzischen Landtages überschreiben. Fast wie zu erwarten: große Herausforderungen, große Differenzen, heiße Diskussionen. Bei allem Verständnis für die Schwierigkeiten in solchen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen, die administrativen und organisatorischen Umsetzungen lassen leider oft zu wünschen übrig.

Beispiel Schulen: Vom Vollunterricht zum Hybridunterricht zum Homeschooling zur Schließung mit Notbetreuung reicht die Angebotspalette. Dies, garniert mit kurzfristigen Veränderungen und mangelnden Vorbereitungen, verschafft vor Ort viel Unsicherheit und oft Unverständnis.
Beispiel Kitas: Schließung ja, aber alle Eltern, die dies wollen, können ihr Kind bringen, was auch 30 – 60% machen. Aber oft ohne Orientierung des Landes, ohne Konzepte, ohne ausreichende Sicherungsmaßnahmen und – bisher zumindest – ohne regelmäßige Testung der Erzieherinnen.

Darum sind hierzu harte, argumentative Auseinandersetzungen sicherlich gerechtfertigt. Die Grenze der parlamentarischen Debatte ist aber sicherlich überschritten, wenn, wie vom AfD-Fraktionsvorsitzenden geschehen, der Ministerpräsidentin eine persönliche „moralische und politische“ Mitschuld am coronabedingten Tod tausender Mitbürger gegeben wird.

Herzliche Grüße, Ihr 


Peter Lerch MdL

Was/wer ist das THW (Technisches Hilfswerk) Landau?

– 130 aktive Erwachsene
– fast 20 Führungskräfte
– etwa 30 Jugendliche (mit Warteliste)
– 15 Fahrzeuge
– blaue Erkennungsfarbe
– Mit Florian Feierabend gibt es einen kompetenten, agilen Chef (Ortsbeauftragter).
Feuerwehr und DRK, mit denen übrigens bestens kooperiert wird, sind im allgemeinen Bewusstsein sicherlich besser bekannt. Dabei ist die immer zunehmendere Bedeutung des THW nicht zu unterschätzen. Etwa 40 jährliche Einsätze bei Hauseinstürzen, bei Hochwasser, bei Großunfällen oder beim Aufbau von Impfzentren machen dies deutlich. Davon profitieren wir und die ganze Region. Aber auch überregional, wie beispielsweise in Frankfurt mit einem Einsatzstellensicherungssystem oder im Ausland, wie zuletzt in Beirut, machen die wachsenden Aufgaben die zunehmende Bedeutung sichtbar.

Dass auch hier Corona nicht ohne Spuren geblieben ist, versteht sich fast von selbst. Das letzte Gesamttreffen fand vor einem Jahr statt. Ausbildung und Training mussten virtuell erfolgen. Der Kameradschaft war dies natürlich nicht förderlich. Trotzdem, die Einsatzbereitschaft war und ist gewährleistet. Und das ist beruhigend zu wissen.


Zusammen mit Ortsbeauftragten Florian Feierabend vor seinem größten
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Corona und Humor

Passt das zusammen – Corona und Humor? Dies wurde ich nach meinem Tweed auf Facebook zur neuen „Impfstation“ in Edenkoben gefragt. Um was geht es? Der findige Claus, besser bekannt als Bäcker-Becker, hat sich hierzu ein einmaliges Backwerk in Spritzenform einfallen lassen. Dies soll natürlich auf niemanden herabwürdigend oder despektierlich wirken. Es kann aber für einige ein Genuss und für andere eine kleine Aufheiterung in diesen manchmal tristen Zeiten bedeuten. Deshalb, hier nochmal ein kurzer Textauszug:

„Als Impfstoff wurde, nach langen Tests, eine gut austarierte Mischung von Biskuit, Butter, Nougat und Haribo ausgewählt. Zugegebenermaßen bewirkt der Stoff leider keine Beseitigung von Corona und seinen Auswirkungen. Nach ersten Tests kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Verzehr durchaus zur Stimmungsaufhellung beiträgt“. Wohl bekomm´s.


Impftermin beim Bäcker – eine verlockende Angelegenheit
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                              Zitat der Woche:

„Der Wohlstand muss zuerst erarbeitet werden, bevor er verteilt wird“.

Norbert Röttgen, Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz