Aktuelle Anmerkungen

Der Landtagswahlkampf hat begonnen – für jeden an den Plakaten sichtbar. Plakate? War da etwas? Ja, ich hatte den Mitbewerbern vorgeschlagen, die Anzahl mindestens um die Hälfte zu reduzieren. Nachdem – insbesondere der SPD-Kollege dies rundweg abgelehnt hat, haben wir uns schon gefragt, ob wir jetzt erst recht und einseitig die Anzahl unserer Plakate reduzieren sollten.
Corona hat uns dann die Entscheidung abgenommen: Infostände verboten, Haustürwahlkampf entfällt, Veranstaltungen untersagt. Da verbleiben nicht mehr viele Werbekanäle, die uns zur Verfügung stehen, und einer davon sind die Plakate. Darum: Wir hätten gerne reduziert. Einen Wettbewerbsnachteil wollten wir aber nicht riskieren. Deshalb plakatieren wir und ich danke allen, die mich dabei unterstützen.

Herzliche Grüße, Ihr 


Peter Lerch MdL

Schlagkräftige Feuerwehren der Verbandsgemeinde Edenkoben

„Wir sind halt der erste Ansprechpartner der Bürger, wenn es um Notsituationen geht“, so Bernd Sturn, Wehrleiter der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Edenkoben. Zusammen mit seinen Feuerwehrkameraden Florian Strauch und Gerhard Klohr gaben sie mir bereitwillig Einblick in ihren Feuerwehr-Alltag.

Neben der klassischen Brandbekämpfung gehört auch Gefahrenbeseitigung, wie beispielsweise die einer Phosphat-Granate, zu den Aufgaben. Nicht selten ist der Einsatz zur Tierrettung. Neben dem klassischen „Katze aus dem Baum retten“ sind aber auch schon mal eine Schlange einzufangen oder verwaiste Storchen-Babys zu retten.

Wie macht sich aber Corona bemerkbar? Klar, die Kameradschaft mit wöchentlichen Treffen und das Training haben gelitten. Die Einsatzbereitschaft hingegen hat eher zugenommen – dem Home Office sei Dank. Die Bürger der Verbandsgemeinde Edenkoben können sich glücklich schätzen, ist doch in jeder der 17 Ortsgemeinden eine aktive Wehr vorhanden. Und bei mehreren Bambini-Feuerwehren mit Wartelisten braucht man sich um die Zukunft auch keine Sorgen zu machen.

Besuch im Edenkobener Feuerwehrhaus mit einsatzbereiten Kräften.
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Maikammer

In all den Corona-Zeiten tut es gut, auch mal ein Gespräch mit anderen und positiven Themen zu führen. Bürgermeister Karl Schäfer aus Maikammer war mein Gegenüber und der sanierte Maikammerer Marktplatz der Anlass. Ein Platz mitten in der schmucken Weinbaugemeinde mit historischer Umgebung, aber bisher primär als Parkplatz genutzt. Jetzt verspricht er Aufenthaltsqualität und ruft geradezu nach Bestuhlung und Bewirtung.
Nächste Schritte der Dorfentwicklung sind auch schon in der Pipeline. Im Mai wird Gernot Rumpf einen Brunnen zum Thema „Schnecken“ errichten. Prof. Rumpf/Brunnen/Schnecken – das passt.

Geht man ein paar Schritte weiter in die Marktstraße sieht man in unmittelbarer Nähe die wieder geöffnete Vinothek und die Veranstaltungsstätte Rassiga-Haus. Noch unscheinbar auf der anderen Straßenseite das „Haus Lotter“. 450 Jahre alt, unter Denkmalschutz, aber seit 25 Jahren nicht mehr bewohnt – der morbide Charme ist nicht zu übersehen. Etwa drei Millionen Euro dürften erforderlich sein, um das Haus zu sanieren und mit Leben zu füllen. Das Tourismusbüro steht schon als Mieter des Erdgeschoßes bereit.

Trotz jahrzehntelanger Investitionen, vielfältiger Aktivitäten und einer gelungenen Dorfentwicklung steht die Gemeinde finanziell top da – mit Rücklagen und ausgeglichenem Haushalt. 27 Jahre Bürgermeister Karl Schäfer haben halt ihre Spuren hinterlassen.


Mit Bürgermeister Karl Schäfer am Turm des Hauses Lotter.
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                                Zitat der Woche:

„Wenn Worte und Taten zusammentreffen, dann entsteht Vertrauen.“

Armin Laschet, neu gewählter CDU-Bundesvorsitzender am 16. Januar